Compass Pflegeberatung

Abwechslung und Entlastung in der ambulanten Pflege

Drei Modelle entlasten die Pflege zu Hause:

Krankheit, Erwerbstätigkeit, Urlaub, Termine, zeitweise erhöhter Betreuungsbedarf… es gib vielerlei Gründe, aus denen Sie für die Pflege Ihres Angehörigen zu Hause Unterstützung benötigen. Die Pflegeversicherung sieht dafür verschiedene Leistungen vor.

Für die Zeiten, in denen Sie die Pflege stundenweise oder für einen längeren Zeitraum nicht erbringen können, steht Ihnen die sogenannte Verhinderungspflege zur Verfügung. Von den bis zu 1.612 Euro jährlich können Sie für maximal sechs Wochen im Jahr eine Ersatzpflegekraft finanzieren.

Wenn nicht Sie verhindert sind, sondern Ihren pflegebedürftiger Angehöriger für einen begrenzten Zeitraum nicht zuhause versorgt werden können, weil Sie beispielsweise die Wohnung umbauen, können Sie für maximal acht Wochen im Jahr die Leistungen der Kurzzeitpflege beantragen. In diesem Modell zahlt die Pflegeversicherung bis zu 1.612 Euro für die pflegebedingten Aufwendungen einer stationären Einrichtung. Wenn Sie die Verhinderungspflege nicht in Anspruch nehmen, können Sie diesen Betrag nutzen und damit die Leistungen der Kurzzeitpflege sogar verdoppeln.

Für mehr Abwechslung und Entlastung im Alltag besteht darüber hinaus die Möglichkeit, dass Ihr pflegebedürftiger Angehöriger eine teilstationäre Einrichtung besucht. Im Rahmen der Tagespflege findet hier abwechslungsreiche Betreuung, meist in Gruppen, statt. Benötigt Ihr Angehöriger vor allem nachts professionelle Betreuung, kommt die Nachtpflege in Frage. Die Pflegeversicherung finanziert auch die Hin- und Rückfahrt zur teilstationären Pflege und bezuschusst die pflegebedingten Aufwendungen mit monatlich bis zu insgesamt 1.298 Euro.

 

Mehr Informationen zu den Regelungen, Kombinationsmöglichkeiten und Anträgen erhalten Sie bei unseren Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern. Sie erreichen sie über unsere gebührenfreie Servicenummer 0800 – 101 88 00 oder über unser Kontaktformular.