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Zwischen Stahl, Beton und Natur

Im Ruhrgebiet leben und arbeiten compass-Mitarbeiterinnen Ute Turzinski und Sandra Schröer-Keweloh. Sie erzählen von Vorurteilen, offenen Menschen und davon, wie grün die Region ist.

Mitten im größten Ballungsraum Deutschlands und dem fünftgrößten in der Europäischen Union liegen die Städte Dortmund und Hagen. Denken viele Menschen bei der Region „Ruhrgebiet“ an Kohle, Stahl und Industrie, so überrascht vermutlich einige, wie bunt und vor allem grün die beiden Städte sind. 

„Hagen hat eher einen schlechten Ruf als Stadt. Was ich an Hagen aber total schön finde, ist die grüne Natur drumherum. Bewegt man sich ein paar Meter aus der Stadt heraus, wird es direkt ländlich“, schwärmt Pflegeberaterin Sandra Schröer-Keweloh, die in Hagen seit ihrer Geburt lebt. Mit rund 190.000 Einwohner*innen ist die Stadt zwar kleiner als Dortmund, hat aber dennoch einiges zu bieten. Als „Tor zum Sauerland“ galt Hagen früher als bedeutende Stadt in der Stahl- und Metallindustrie – und lädt heute an der Grenze zum grünen und waldreichen Sauerland zu Ausflügen ein. 

„Dortmund ist bunt und bodenständig“

Seit 2008 ist die gebürtige Bochumerin Ute Turzinski bei compass und hat in der Zeit verschiedene Aufgaben übernommen, wie beispielsweise die der IT-Ansprechpartnerin. Inwieweit IT auch auf Dortmund zutrifft, der Stadt, in der sie aufgewachsen ist und seither auch lebt, erzählt sie im Gespräch: „Dortmund hat einen unheimlichen Strukturwandel hinter sich. Früher war die Stadt bekannt für Kohle, Bier und Stahlbau. Heute gibt es hier einige große IT-Firmen, die die wirtschaftliche Situation der Stadt prägen.“ 

Mit rund 615.000 Einwohner*innen habe die Stadt aber auch kulturell einiges zu bieten: „Es gibt hier viele Kleinkunstbühnen, generell gibt es hier ein großes, kulturelles Angebot. Alte Bahntrassen wurden zu Radwegen und natürlich gibt es auch schwierige Ecke, für die der Ruhrpott ja auch bekannt ist“, erklärt Pflegeberaterin Ute Turzinski. Bodenständigkeit und Ehrlichkeit mache die Menschen in der Region aus, das spiegele sich auch kulinarisch wider. „Bei uns gibt es viel Hausmannskost: Eintöpfe, die bekannte Currywurst oder der „Salzkuchen“ – eine Art Bagel mit Kümmel und Salz oben drauf, der mit Mett und Zwiebeln serviert wird“, berichtet die Dortmunderin. 

„Wir sind alles Originale auf unsere eigene Art“

Mit Blick auf den Teamzusammenhalt im Pflegeberatungs-Team Westfalen könnte es nicht besser laufen, erklären die beiden Pflegeberaterinnen. „Wir sind zehn Teammitglieder zwischen 25 und 60 Jahre alt – da hat man ganz unterschiedliche Blickwinkel auf die Dinge“, erklärt Ute Turzinski. Sie beschreibt ihr Team als loyal, hilfsbereit und lernwillig – Aspekte, die sich auch bei den Menschen der Region zeigten. 

Pflegeberatung bedeute für sie, den Menschen zu helfen, eigene Wege zu finden.  Sie freut sich, dass sie dies im Rahmen der Pflegeberatung auch so lange und ausführlich tun kann, wie die Menschen Hilfe und Unterstützung benötigen. 

Es geht auch darum, sich einzugestehen, dass man Hilfe benötigt. Ich beobachte, dass dies der älteren Generation oft schwer fällt, denn sie musste sich viel auf sich selbst verlassen.

Ute Turzinski, compass-Pflegeberaterin nach § 7a SGB XI

Sandra Schöer-Keweloh ergänzt, dass Pflegeberatung den Menschen andere Perspektiven aufzeigen kann, wenn sie durch eine belastende Situation in einem Tunnelblick feststecken. Es sei immer wieder spannend, in unterschiedliche Haushalte und Situationen zu kommen und sich so immer wieder auf neue Geschichten einzustellen. Ratsuchende zu unterstützen sei für sie etwas Tolles. 

Eine Frau in roter Jacke, die in die Kamera blickt.

Auch die Netzwerkarbeit rund um Hagen läuft gut. Sie unterstützt mich dabei, den Ratsuchenden mögliche Hilfsangebote, wie beispielsweise Infoveranstaltungen zu empfehlen und mich in der Region mit anderen Netzwerkpartner*innen auszutauschen.

Sandra Schröer-Keweloh, compass-Pflegeberaterin nach § 7a SGB XI

compass-Pflegeberater*innen sind übrigens in ganz Deutschland für Pflegebedürftige und ihre An- und Zugehörigen unterwegs. Wenn auch Sie einen Job mit Sinn suchen, schauen Sie gerne auf unsere aktuellen Stellenangebote auf unserer Webseite. 

Ich, als auch meine demente Ehefrau freuen uns jedes Jahr auf den Besuch Ihrer lieben Mitarbeiterin mit ihren kompetenten und kenntnisreichen Beratungsthemen.

Erich B., Klient

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