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compass setzt auf digitale Bildung

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei compass gründlich für die Beratung nach § 7a bzw. § 37 Abs. 3 SGB XI geschult. Diese Weiterbildung ist Teil eines umfassenden Bildungskonzeptes, das grundsätzlich sowohl analoge als auch digitale Module beinhaltet. Über die ursprünglich langfristig geplanten Veränderungen im Bereich Bildung, die innerhalb kürzester Zeit angestoßen und umgesetzt wurden als die COVID-19-Pandemie begann, berichtet Claudia Calero rückblickend. Sie ist die Leiterin der Abteilung Wissens- und Qualitätsmanagement bei compass.

Die gesamte Fort- und Weiterbildung zu digitalisieren war eine krasse Veränderung.

Claudia Calero, Abteilungsleiterin Wissens- und Qualitätsmanagement

„Die gesamte Fort- und Weiterbildung zu digitalisieren war eine krasse Veränderung“, resümiert Claudia Calero, Leiterin der Abteilung Wissens- und Qualitätsmanagement über die Umstellung des kompletten Bildungsangebotes von compass. Zwar gab es bei den Fort- und Weiterbildungen von compass neben Präsenz- auch Online-Lernangebote, doch die initiale Weiterbildung zum Einstieg als Pflegeberaterin oder -berater bei compass fand beispielsweise bis zum Beginn der Pandemie ausschließlich als Präsenzunterricht statt. „Wir wollten natürlich erhalten, dass unsere neuen Kolleginnen und Kollegen nach der Probezeit in der Lage sein würden, in der Pflegeberatung tätig zu sein und sie das Wissen haben, was sie brauchen. Das war eine echte Herausforderung, die übrigens immer noch anhält.“ Herausfordernd war vor allem, dass an vielen verschiedenen Stellen umgestellt werden musste: Es gab zum einen Kolleginnen und Kollegen, die schon mitten in ihrer Weiterbildung waren und für die nur noch das dritte und damit letzte der zweiwöchigen Module umgestellt werden musste. Zum anderen gab es aber auch ganz neue Kolleginnen und Kollegen, die gerade kurz vor ihrem ersten Arbeitstag bei compass standen. Auch für die Mitarbeitenden, die bereits länger bei compass sind, mussten Veranstaltungen neu organisiert werden und digital stattfinden.

Wie konnte die Umstellung so kurzfristig gelingen?

Um ein wenig Zeit für die notwendigen Veränderungen zu gewinnen, wurde der Start des nächsten Weiterbildungskurses nach § 7a bzw. § 37 Abs. 3 SGB XI im April 2020 ein wenig nach hinten verschoben. „Wir haben die internen und externen Referentinnen und Referenten dann dabei begleitet, gute digitale Formate und Plattformen zu finden, um die Inhalte virtuell unterrichten zu können. Es ist ja nicht so, dass man einfach zu einer Webkonferenz einlädt und den gleichen Unterricht wie vor Ort macht. Es ist eine ganz andere Interaktion und ich muss Pausen sowie Zeit für Vor- und Nacharbeiten einplanen sowie digitale Gruppenarbeiten ermöglichen können. Das erfordert eine große Bereitschaft aller Teilnehmenden, sich darauf einzulassen,“ erläutert Claudia Calero.

Ich fühle mich sehr gut begleitet und freue mich auf alles, was noch kommen wird.

Anne Laß, Pflegeberaterin

Dass die digitalen Fort- und Weiterbildungen, die compass derzeit anbietet deutlich besser klappen als erwartet, bestätigen die Kolleginnen und Kollegen, die daran teilnehmen. „Es gab virtuellen Austausch mit den ebenfalls neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen wie auch die Möglichkeit, sich auf diesem Wege kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Der theoretische Input wurde z.B. per vertonter PowerPoint-Präsentation strukturiert am PC zu Hause und mit genügend Zeit zum Nacharbeiten und Wiederholen nahegebracht. Wir konnten und können jederzeit Fragen stellen. Ich fühle mich sehr gut begleitet und freue mich auf alles, was noch kommen wird,“ betont Anne Laß, aktuell in der Weiterbildung zur Pflegeberaterin nach § 37 Abs. 3 SGB XI. Sie ergänzt, wie sie die ersten Tage bei compass erlebt hat: “Die ersten Tage waren sehr aufregend, es gab viel Technik zu installieren, um das neue Homeoffice startklar zu machen. Beinahe jeden Tag kam ein neues, großes Paket an mit Geräten, Bürobedarf, Anleitungen und Passwörtern. Von Anfang an war klar, an wen ich mich wenden kann, sollte es Probleme geben, das war sehr beruhigend. Ich wurde sehr freundlich und hilfsbereit von den Teamleitungen empfangen und hatte, anders als erwartet, nicht das Gefühl zu Hause auf mich alleine gestellt zu sein.“

Freigewordene Arbeitszeit für Wiederholung nutzen

Auch für die Kolleginnen und Kollegen, die bereits länger Teil von compass sind, sollten die Bildungsangebote natürlich erhalten bleiben und durch die Pandemie notwendige Nachschulungen stattfinden können. So wurde beispielsweise zum Thema „Einbeziehung Demenzkranker in die Beratung“ geschult und die nun ausschließlich telefonische Beratung erforderte außerdem eine kurzfristige Nachschulung zum Thema Stimme und Telefonieren. Auch zu anderen Beratungsinhalten gab es digitale Lernmöglichkeiten. Die Zeit, die bei den Pflegeberaterinnen und -beratern durch die Pandemieauswirkungen frei geworden ist, konnte so sinnvoll gefüllt werden. „Sich nochmal intensiv mit dem Beratungswissen auseinanderzusetzen, das geht in einem Alltag, der durch Termine strukturiert ist, vielleicht etwas eher unter. Auf diese Wiederholungslerneinheiten bekommen wir sehr viele positive Rückmeldungen. Die Kolleginnen und Kollegen merken, dass da viel Mühe hinter steckt und sie melden zurück, dass sie auch immer wieder Punkte entdecken, wo sie merken „Ah, da war ich mir noch nie ganz sicher“ oder „Das ist ein Aspekt, den kannte ich noch nicht“. Damit ermöglichen wir letztendlich ein breiteres Beraten bei den Klientinnen und Klienten selbst“, so Claudia Calero.

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