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Gut vernetzt für unsere Klient*innen

Pflegeberaterin Sandra Rousos erklärt, warum die regionale Vernetzung mit anderen Akteur*innen für die Beratungsqualität eine so wichtige Rolle spielt.

Viele Faktoren tragen dazu bei, dass wir unseren Klient*innen die bestmögliche Pflegeberatung anbieten können. Neben fundiertem und stets aktuellem Fachwissen gehört für die Pflegeberatung vor Ort nach § 7a SGB XI auch eine starke Vernetzung in der jeweiligen Beratungsregion dazu. 

Sandra Rousos ist als Pflegeberaterin im Raum Hildesheim unterwegs. In ihrem Berufsalltag hat die Netzwerkarbeit einen hohen Stellenwert. „Ganz grob bezeichnet Netzwerkarbeit bei compass den regelmäßigen Austausch mit anderen Organisationen und Institutionen im Bereich Pflege und Gesundheit in der Beratungsregion“, erklärt sie. „Das geht von Einzelgesprächen bis hin zu Gremien und Tagungen, bei denen eine Vielzahl von Akteur*innen zusammenkommt, um gemeinsam zu wirken.“

Vernetzung für die bestmögliche Beratung

Netzwerkarbeit gehört in der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI zum gesetzlichen Auftrag, und das aus guten Gründen. Um unseren Klient*innen aktuelle und ausführliche Informationen zu lokal verfügbaren Angeboten geben zu können, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen, ist eine starke regionale Vernetzung für die compass-Pflegeberatenden von hoher Relevanz.

Sandra Rousos

Im Austausch mit anderen lernen wir Aufgabenbereiche und Ansprechpartner*innen kennen oder erfahren wichtige Neuigkeiten, die man oftmals nicht einfach im Internet recherchieren kann.

Sandra Rousos, Pflegeberaterin vor Ort nach § 7a SGB XI

Was das konkret meint, verdeutlicht sie mit einem Beispiel: „Ich berate immer wieder Eltern, deren Kinder Autismus haben. Vor einer Weile war ich bei einem lokalen Autismuszentrum zu Besuch.“ Dabei hat sie erfahren, wie das Zentrum arbeitet und welche relevanten Anlaufstellen es noch in der Region gibt. Die Mühe habe sich gelohnt, findet Rousos: „Jetzt bin ich sehr gut informiert, kann Ansprechpartner*innen benennen und wertvolle Hinweise geben.“

Zielgerichtete Zusammenarbeit

Die Vernetzung zahlt aber noch auf ein weiteres Ziel ein, nämlich die regionale Zusammenarbeit, um Versorgungsstrukturen zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Dafür bringen Pflegeberatende ihre fachliche Expertise sowie Erfahrungen aus der Region in Austauschen und Arbeitskreisen ein. „Zum Beispiel kennen wir die bestehenden Versorgungslücken oder wissen, welche Informationen bei Pflegebedürftigen ankommen und welche vielleicht noch besser kommuniziert werden müssen“, ergänzt Sandra Rousos.

Gute Vorbereitung macht’s!

Wer als Pflegeberater*in vor Ort nach § 7a SGB XI bei compass anfängt und die Weiterbildung durchläuft, lernt auch die Netzwerkarbeit Schritt für Schritt kennen. Rousos erzählt: „Zu Beginn meiner Tätigkeit habe ich zum Beispiel bei kommunalen Pflegekonferenzen erst einmal viel zugehört. Mittlerweile kennt man mich und ich beteilige mich rege bei solchen Treffen. Das macht mir viel Spaß.“

Pflegeberatende treffen tagtäglich auf neue Menschen, sodass man für den Job gewisse Fähigkeiten mitbringen sollte, um offen auf andere zuzugehen. Das gilt auch für die Vernetzung. Neue Mitarbeitende werden bei compass im Rahmen der Weiterbildung auf die Netzwerkarbeit vorbereitet. Die praktische Einarbeitung erfolgt dann gemeinsam mit den Kolleg*innen aus der Region. Auch Sandra Rousos nimmt neue Teammitglieder in diesem Rahmen mit zu ihren Netzwerkterminen oder begleitet sie zu ihren ersten eigenen.

Ein Tipp für neue Kolleg*innen

Auf die Frage hin, was sie neuen Kolleg*innen rät, hat Sandra Rousos eine klare Antwort:

Das Wichtigste ist, Interesse am Gegenüber zu zeigen! Das kann auch niedrigschwellig signalisiert werden. Ich lächle zum Beispiel bei Treffen immer alle freundlich an, die an mir vorbeigehen. Das mag im ersten Moment banal klingen, aber so sind schon viele tolle Gespräche entstanden.

Sandra Rousos, Pflegeberaterin vor Ort nach § 7a SGB XI

Ist Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei compass geweckt? Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie über den nachfolgenden Link. 

In meiner Not/Sorge um meinen Vater und Überforderung und Zeitdruck in diesem "Bürokratiedschungel" war mir mein Pflegeberater eine große Hilfe und Beruhigung. Er hat mir sehr geduldig u.a. alle meine Fragen erläutert und mich, auch vorausschauend auf wichtige Aspekte, die zu beachten sind, hingewiesen.

Dr. Sabine W., Klientin

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