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Immer wieder eine neue Situation

Dies ist ein Einblick in die Arbeit unserer Kollegin Claudia Schneider. Sie ist eine unserer ersten Pflegeberaterinnen und berichtet von den Veränderungen in ihrer Arbeit und ihrer persönlichen Beziehung dazu.

Foto der Pflegeberaterin Claudia Schneider
Claudia Schneider, compass-Pflegeberaterin in Rheinland-Pfalz

In der Pflegeberatung lasse ich mich immer wieder auf neue Situationen ein

In einem kleinen Interview haben wir Claudia Schneider ein paar Fragen zu ihrer Arbeit bei compass gestellt:

Liebe Frau Schneider, würden Sie sich uns kurz vorstellen und Ihren Weg zu compass nachzeichnen?

Mein Name ist Claudia Schneider, ich bin seit dem 1. Dezember 2008 bei compass als Pflegeberaterin vor Ort tätig. Ich betreue Klienten im nördlichen Rheinland-Pfalz, Neuwied sowie im Gebiet der rechten Rheinseite. Außerdem habe ich die Aufgabe der compass-Botschafterin und führe im Bereich unseres Teamgebietes Präsentationen bei zukünftigen potentiellen Klienten in Behörden, Verwaltungen, bei der Polizei, der Bundeswehr etc. durch, um die Zielgruppe der privat Versicherten gezielt über compass und die Leistungen der Pflegeberatung zu informieren.

compass als Unternehmen steckte noch in den Kinderschuhen.

Gerade deswegen. Ich war damals 40 Jahre alt und habe nach einer neuen Aufgabe gesucht. In der ambulanten Pflege sind die Rahmenbedingungen sehr eng gefasst. Für die emotionalen Bedürfnisse der Klienten bleibt neben der aktiven Pflege in der Regel keine Zeit. Auch bestehen wenige Möglichkeiten, Umstände wirklich zu verändern oder zu verbessern. Und in der Pflegeberatung habe ich jetzt eine ganz andere Rolle. Der Wechsel von meinem ehemaligen Arbeitgeber hin zu compass war eine entsprechend große Herausforderung. Ich glaube, ich habe ein gutes Jahr gebraucht, bis ich sagen konnte, ich bin jetzt in der Rolle als Pflegeberaterin angekommen. Deswegen spreche ich auch allen neuen Mitarbeitern Mut zu, sich darauf einzulassen und irgendwann weiß man, dass man angekommen ist.

Frau Schneider, wie ist Ihnen Ihr erster Tag bei compass in Erinnerung geblieben?

Ich wurde sehr freundlich von den Mitarbeitern der „ersten Stunde“ willkommen geheißen. Mein erster Arbeitstag fand noch in den alten Räumlichkeiten in der Bonner Straße in Köln statt. Am Anfang stand der Zauber des Neubeginns: Ich war sehr gespannt darauf, wie meine neue Rolle als Pflegeberaterin aussehen würde. Der damalige Leitsatz „Etwas Neues entsteht, gestalten Sie mit“ trägt mich noch heute. Bei der Gründung von compass haben viele Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig ihre Arbeit bei compass aufgenommen. Dies war der Startschuss für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

Wenn Sie an diese Zeit zurückdenken, wie haben Sie die Zeit der Einarbeitung empfunden?

Ich glaube, in meinem Einarbeitungskurs waren 30 oder 40 Mitarbeiter. Für die Weiterbildung Pflegeberatung § 7a waren wir sechs Wochen am Stück in Köln mit Ausnahme der Wochenenden. Es war eine ganz besondere Atmosphäre, eine Art Aufbruchsstimmung. Durch das nette Miteinander habe ich mich sofort angenommen und angekommen gefühlt.

Heute qualifiziert compass die PflegeberaterInnen dafür über einen Einarbeitungszeitraum von sechs Monaten. Nach der Einarbeitung sind Sie direkt in die Beratung eingestiegen?

Wir haben Pionierarbeit geleistet. Natürlich gab es in den Anfängen eine vorgegebene Marschrichtung und Rahmenbedingungen, aber die Prozesse waren längst nicht so ausgefeilt wie heute. Die Kernelemente der Beratung haben wir gemeinsam entwickelt und dann gleich umgesetzt

Dabei war und bleibt eigentlich jede Beratung für mich besonders. Ich lasse mich immer wieder auf eine neue Situation ein. Das ist das besondere für mich und das ist auch das besondere an der Beratung.

Natürlich waren seit 2008 auch viele bewegende Momente dabei. Ich hatte eine Begleitung mit mehreren Beratungsinhalten. Dort ging es um eine Familie, die sich aufgrund einer schweren Erkrankung innerhalb von eineinhalb Jahren von einem jugendlichen Familienmitglied verabschieden musste. Es war sehr bewegend, mitzuerleben wie die Familie mit dem Schicksal umgeht und ich war sehr froh darüber, der Familie im Rahmen meiner Tätigkeit als Pflegeberaterin, einen würdevollen Abschied Zuhause zu ermöglichen. Ich würde sagen, dass mich diese Beratung persönlich und beruflich geprägt und gestärkt hat.

Haben sich Ihre Beratungen denn über die Jahre verändert?

Zu Beginn meiner Tätigkeit hatten meine Beratungen eher einen informativen Charakter. Mit der Zeit sind die Beratungen viel komplexer geworden. Heute reichen die Beratungsinhalte von einer Vorbereitung auf eine Begutachtung bis hin zu einer Begleitung und Unterstützung in Familien. Manchmal ist es in der Beratung auch so, dass es mehrere Klienten gleichzeitig gibt, weil jedes Familienmitglied vielleicht ein anderes Anliegen hat. Die Beratungen sind auch dann komplexer, wenn der Klient alleine lebt. Kinder und das soziale Versorgungsnetz sind oft weit weg oder nicht mehr vorhanden. Da gibt es oft sehr viel zu regeln.

Welchen Rat würden Sie Kollegen geben, die ihre Aufgabe als PflegeberaterIn aufnehmen?

Ich würde den Kollegen vor allen Dingen sagen, dass sie die Informationen, die in der Weiterbildung Pflegeberatung § 7a vermittelt werden, aufsaugen und mitnehmen sollen. Außerdem würde ich ihnen raten, sich von Anfang an in ihren Teams einzubringen mit ihren jungen, kreativen Gedanken und ihrer Persönlichkeit. In unserem Leitbild sprechen wir von starken Persönlichkeiten und jede neue Kollegin und jeder neue Kollege hat Vorkenntnisse und bringt seine besonderen Eigenschaften mit zu compass. Das ist für das Team bereichernd und bringt frischen Wind. Sicherlich ist es auch sinnvoll, dass sie lernen, sich zu organisieren. Strukturiert zu arbeiten, ist elementar. Mindestens genauso grundlegend ist es auch, empathisches Geschick zu haben, um die Anliegen des Klienten zu erkennen und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Auch wichtig, würde ich sagen, ist, dass ein Pflegeberater zuhören kann. Zuhören, Ruhe ausstrahlen und einen Ausgleich für sich suchen neben der Arbeit, sind unentbehrlich.

Wofür steht compass für Sie?

compass steht für mich für einen sehr guten Arbeitgeber, vor allem aber für Sicherheit. Ich werde als Person angenommen, gefordert und gefördert und ich fühle mich auch nach 10 Jahren Zugehörigkeit noch sehr wohl im Unternehmen und arbeite sehr gerne als Pflegeberaterin. Ebenfalls positiv ist die Work-Life-Balance. Ich bin ein Familienmensch und kann bei compass mein Berufs- und mein Privatleben sehr gut unter einen Hut bringen. Das macht mich auch nach zehn Jahren noch sehr zufrieden.

Die letzten Jahre waren sicherlich geprägt durch die vielen gesetzlichen Veränderungen. compass war aber immer einen Schritt voraus und hat somit über Jahre Maßstäbe in der Beratungslandschaft gesetzt und wir können heute stolz sein, zu sagen, dass compass das Beratungsunternehmen Nummer Eins ist.

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