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Permanente Weiterentwicklung

Vera Seadini ist Teamleiterin bei compass und erzählt in unserem Einblick von ihrem Einstieg als Teamleitung und den Herausforderungen, denen sie im Rahmen ihrer Arbeit begegnet.

Vera Seadini, Teamleiterin bei compass private pflegeberatung im Regionalzentrum Nürnberg

In der Pflegeberatung lasse ich mich immer wieder auf neue Situationen ein

In einem kleinen Interview haben wir Vera Seadini einige Fragen zu ihrer Arbeit bei compass gestellt:

Frau Seadini, Sie haben 2008 direkt als Teamleiterin bei compass angefangen. Wie haben Sie Ihre ersten Wochen und Monate im Unternehmen erlebt?

Mein erster Arbeitstag war der 02. November. Ich war ganz schön aufgeregt, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Ich habe mich aber von Anfang an auf die neue Aufgabe gefreut und wurde von den Kollegen in Köln sehr freundlich aufgenommen. Der damalige Leitspruch „Etwas Neues entsteht, gestalten Sie mit!“ hatte große Bedeutung für mich und das ist auch heute noch so. Wie alle anderen Kolleginnen und Kollegen haben auch die Teamleitungen an der sechswöchigen Weiterbildung zum Pflegeberater nach §7a teilgenommen. Wir waren insgesamt zehn oder elf Teamleiterinnen und Teamleiter. Und einmal in der Woche, mittwochs, sind wir zu Teamleitersitzungen nach Köln gefahren und am nächsten Tag waren wir anfangs wieder in der Schulung und später in unseren Regionen.

Die Rolle als Teamleitung auszugestalten, war sicher eine große Herausforderung. Schließlich war compass zu diesem Zeitpunkt noch ein sehr junges Unternehmen.

Für mich war die Rolle als Teamleiterin nicht neu. Ich habe vorher auch schon in Leitungspositionen gearbeitet. Was allerdings ganz neu war, war das Führen auf Distanz. Damit umzugehen, war für mich ein Lernprozess. Ich habe mich gefragt, wie ich das machen soll, wenn ich mein Team nicht täglich sehe. Die Sitzungen waren anfangs wahnsinnig gefüllt mit theoretischen Informationen und praktischen Übungen dazu. Es war ja alles neu, und zwar nicht nur für mich, sondern auch für die Teammitglieder.

In den ersten beiden Monaten hatte ich zwar nur einen einzigen Mitarbeiter im Team, aber dann kamen auf einmal fünf neue dazu. Fünf Personen gleichzeitig einzuarbeiten, war dann eine ganz neue Herausforderung. Austausch zu Führungsfragen fand ich immer in den Teamleitersitzungen, obwohl diese auch immer sehr gefüllt waren mit Organisatorischem.

compass ist dezentral organisiert. Die Zentrale ist in Köln. Die rund 450 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater arbeiten von ihren Homeoffices aus nach Postleitzahlgebieten aufgeteilt und treffen sich zwei Mal im Monat zu Teamsitzungen.

Frau Seadini, Sie haben das Stichwort Führen auf Distanz genannt. Wie sah diese Führung auf Distanz für Sie konkret aus?

Für mich war immer wichtig, ein Team aufzubauen, das gut zusammenarbeitet und ein gutes Miteinander pflegt. Das ist natürlich nicht so leicht, wenn man sich nur selten sieht. Da wird die regelmäßige Kommunikation und damit zusammenhängend das starke Nutzen von elektronischen Medien zum unverzichtbaren Bestandteil der Arbeit. Durch Telefonate, Emails, Sitzungen, klare Aufgabenstellungen, enge Absprachen, eine unternehmensweite Informationsplattform und aufmerksames Beobachten auf beiden Seiten, ist es uns gelungen, zusammenzuwachsen. Mir persönlich ist es außerdem wichtig, für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansprechbar zu sein. Ich will immer ein offenes Ohr haben für ihre Belange.

Wenn Sie nun nach zehn Jahren auf Ihre Tätigkeit als Teamleiterin zurückblicken, gab es sicher nicht nur wichtige Veränderungen in Ihrem Team, sondern auch im Unternehmen insgesamt. Welche waren das für Sie?

Für mich gab es eine ganze Reihe von wichtigen Veränderungen. Es gab Gesetzesänderungen und Veränderungen in den einzelnen Führungsebenen, durch das Wachstum von compass. Es gab Gebietsanpassungen, viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine ganze Reihe von neuen Teams. Und die Weiterentwicklung hält an. Zukünftig bieten wir Präventionsberatung an. Dies wird wieder eine Veränderung sein. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern. Sie müssen offen sein für einen innovativen, sich verändernden Arbeitsalltag.

Und für was steht compass heute für Sie?

compass steht für mich für eine hervorragende, allumfassende Beratung im Sinne der Klienten. Außerdem steht compass für mich für einen der besten Arbeitgeber, die ich je hatte. Und die beiden Auszeichnungen von Great Place to Work bestätigen uns und spornen an, in Zukunft gemeinsam noch besser zu werden.

Welchen Rat würden Sie jungen Kollegen geben, die heute bei compass anfangen?

Ich rate ihnen, Mut und Selbstvertrauen zu haben, sich auf diese neue Aufgabe einzulassen. Außerdem rate ich ihnen, alle Informationen und Eindrücke in sich aufzusaugen und keine Scheu zu haben, Fragen zu stellen. Es braucht etwas Zeit bis man im Unternehmen und in der Rolle des Pflegeberaters angekommen ist.

Was ist demnach für Sie die wichtigste Eigenschaft für die Tätigkeit als Pflegeberater?

Für mich ist wichtig, dass ein Pflegeberater genau zuhören kann, kommunikative Fähigkeiten hat und ein gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz besitzt. Er sollte zudem flexibel sein, nicht nur, weil er täglich auf neue Situationen stößt, sondern auch, weil die Gestaltung des Arbeitsumfeldes ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Viele Menschen, die in „richtigen“ Teams mit täglichem persönlichem Kontakt gearbeitet haben, zum Beispiel auf einer Krankenstation, in der Altenpflege oder in einem ambulanten Pflegedienst möchten auf einmal etwas ganz anderes machen. Hier müssen die Erwartungen von beiden Seiten klar formuliert werden.

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