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Ich empfinde die Pflegeberatung per Videogespräch als super

Warum die Pflegeberatung per Videogespräch eine hervorragende Ergänzung zum bisherigen Beratungsangebot von compass darstellt, erläutert Pflegeberaterin Anja Koenen.

Pflegeberatung: auch als Videoberatung

Seit dem 1. Januar 2022 kann eine Pflegeberatung nach § 7a SGB XI regelhaft auch per Videogespräch erfolgen. Ihre durchgehend positiven Erfahrungen für alle Beteiligten – Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und den*die Pflegeberater*in – schildert Anja Koenen, Pflegeberaterin vor Ort für das Gebiet Eifel/Mosel.

Der Einstieg in die Pflegeberatung per Videogespräch ist manchmal eher unfreiwillig, weil für einen akuten kurzfristigen Beratungsbedarf wegen bereits vereinbarter anderer Termine keine andere schnell umzusetzende Möglichkeit besteht. Ist jedoch einmal das Eis gebrochen, wird die Beratung per Videogespräch als hervorragende Ergänzung zum bisherigen Beratungsangebot von compass wahrgenommen. In Beratungssituationen mit Kindern erleichtert die Videoberatung die Begleitung der Familien, indem die sonst auftretende Unruhe durch einen Besuch im häuslichen Umfeld vermieden werden kann. Zudem können die Videotermine auch von den häufig berufstätigen Eltern besser in den eigenen Zeitablauf integriert werden. Auch entfernt lebende Kinder von Pflegebedürftigen fragen die Beratung per Videogespräch aktiv an, um mittels einer Pflegeberatung per Videogespräch in die Organisation der jeweiligen Pflegesituation einbezogen werden zu können.

Außerdem kann die Pflegeberatung per Videogespräch als zusätzlicher gesicherter Raum für die Unterstützung einer schwer belasteten Pflegeperson dienen, die im Rahmen der aufsuchenden Beratung ihre Nöte nicht vor dem pflegebedürftigen Angehörigen ansprechen will. „Vor Ort merkt man, dass die Pflegeperson nicht vor der pflegebedürftigen Person sprechen will. Dann bietet das Videogespräch einen vertrauensvollen Rahmen, dessen Flexibilität und Visualität die psychosoziale Begleitung enorm erleichtert“, erläutert Anja Koenen.

In Folge der COVID-19 Pandemie ist bei vielen Klient*innengruppen die Nutzung digitaler Medien viel präsenter als dies vor der Pandemie der Fall war. Als Beraterin, die auch im Gebiet der Ahr und damit im extremen Hochwassersgebiet von 2021 Klient*innen begleitet, stellt Anja Koenen immer wieder fest, dass der Laptop ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens geworden ist. Vielfach stellt er immer noch eine der wenigen Zugangsmöglichkeiten zur Teilnahme am sozialen Leben dar, mit dem die Organisation der Bankgeschäfte sowie auch des wöchentlichen Einkaufs ermöglicht wird.

Und auch, wenn die Klient*innen den persönlichen Kontakt während der Pandemieeinschränkungen vermisst haben, ist die Pflegeberatung per Videogespräch im Bedarfsfall einfacher mit anderen notwendigen Terminen der Klient*innen kombinierbar. Als bereits vielfach seit Jahren bekannter fester Ansprechpartner sind die Klient*innen froh, wenn diese Kontinuität durch die neue Nutzungsform trotz Pandemiegeschehen oder persönlicher Belastungen mit zeitlichen Engpässen beibehalten werden kann.

Zudem steht seit dem 1. Juli 2022 auch für die Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI – zunächst befristet bis zum 30.06.2024 – die Möglichkeit einer Durchführung per Videogespräch zur Verfügung. Hierbei muss jedoch die erste Beratung aufsuchend zu Hause erfolgen. „Gerade bei neuen Klient*innen, die erstmalig beraten werden, ist dieser Erstbesuch sehr wichtig.“, erläutert Anja Koenen. Auf Basis der Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten ist nachfolgend eine gesichertere Beurteilung der Pflegesituation im Videogespräch möglich. Auch für die Beratung nach § 37 Abs. 3 SGB XI stellt das Videogespräch für Anja Koenen eine „super Ergänzung“ dar. Die digitale Durchführungsmöglichkeit schafft eine größere Flexibilität, ohne dass auf einen visuellen Eindruck der pflegebedürftigen Person und des häuslichen Umfelds verzichtet werden muss.

Im Fall von pflegebedürftigen Kindern wird die Möglichkeit der Durchführung mittels Videogespräch äußerst positiv bewertet. Die Beratungstermine können besser mit den Familienterminen – Arztbesuche, Therapietermine, Arbeits- und Schulzeiten – koordiniert werden.

Pflegeberaterin Anja Koenen

Auch werden die in einigen Krankheitsbildern schwierigen Einflüsse von Besuchen externer Personen reduziert, wenn die je nach Pflegegrad bis zu viermal jährlich gesetzlich vorgeschriebenen Termine wechselweise per Videogespräch durchgeführt werden können.

Aus den Erfahrungen der ersten Monate wissen die Pflegeberater*innen von compass, welche vielfältigen Vorteile eine Beratung per Videogespräch bieten kann. Es ermöglicht eine Zeitersparnis durch den Wegfall von An- und Abfahrtswegen für die Angehörigen und den*die Berater*in, bei gleichzeitig dennoch möglichem visuellen und persönlichen Kontakt. Die Pflegeberatung per Videogespräch verfügt über eine große Individualität und Anpassbarkeit an verschiedenste Pflegesituationen und -konstellationen, zum Beispiel mit entfernt lebenden Angehörigen oder in Pflegesituationen mit Kindern. 

„Ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit den Beratungsangeboten per Video gemacht“, erzählt Anja Koenen. „Und auch die Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen möchten diese Alternative, welche die telefonische und die aufsuchende Beratung von compass ergänzt, nicht mehr missen.“

Ihre Pflegeberaterin hat uns beim Beratungsgespräch sehr geholfen. Sie hat uns nicht nur bestens beraten, sondern auch schon im Voraus intensiv recherchiert, welche Möglichkeiten in unserer Umgebung für Pflegebedürftige und deren Angehörige bestehen.

Gerhild E., Klientin

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