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Das Thema Geld hat meist Überzeugungskraft

Für niemanden ist es leicht, sich einzugestehen, dass er nicht mehr allein zu recht kommt. Die Angst, ein Stück Selbstbestimmtheit aufgeben zu müssen und Hilfe anzunehmen, ist bei vielen groß. In solchen Fällen kann Geld ein überzeugendes Argument sein. Und es gibt keinen Grund, darauf zu verzichten.

Rund drei Millionen Menschen sind in Deutschland offiziell pflegebedürftig - das heißt, sie haben einen Pflegegrad. Wie viele von ihren Angehörigen gepflegt werden, ohne, dass ein Pflegegrad beantragt wurde, kann keine Statistik erfassen. Dabei besteht ein gesetzlich verbriefter Anspruch auf Unterstützung im Pflegefall.

compass-Expertin Jana Wessel kennt die Hemmschwellen: „Es fällt vielen schwer, sich einzugestehen, dass sie ohne Hilfe nicht mehr zu recht kommen. Andere möchten die Situation in der Familie bewältigen. Die Kinder fühlen sich ihren Eltern gegenüber verpflichtet. Für diese ist deren Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. Viele wollen der Gesellschaft nicht zur Last fallen und um Hilfe bitten müssen.“ Manchmal ist eine ganze Reihe von Gesprächen nötig, um den Betroffenen von einem Pflegeantrag zu überzeugen. Dabei ist erfahrungsgemäß das Thema Geld ein wichtiges Argument.“

Denn bei Pflegegrad 2 werden monatlich 316 Euro zur freien Verfügung des Pflegebedürftigen gezahlt. Bei Pflegegrad 3 sind es 545 Euro, bei Pflegegrad 4 werden 728 Euro im Monat überwiesen. Zusätzlich stehen 125 Euro im Monat zur Verfügung, die ab dem Pflegegrad 1 beispielsweise für eine Haushaltshilfe verwendet werden können. Schon das kann eine große Entlastung für die Familie sein. Außerdem gibt es ab Pflegegrad 2 finanzielle Mittel für einen ambulanten Dienst, notwendige Umbaumaßnahmen oder eine Ersatzpflegekraft für den Fall, dass der pflegende Angehörige verhindert ist. Der Pflegebedürftige hat darauf einen Anspruch. Dafür hat er seine Beiträge gezahlt und zahlt sie auch als Pflegebedürftiger weiter.

Ist der Antrag auf einen Pflegegrad gestellt, kommt ein Gutachter nach Hause und stellt den Grad der Pflegebedürftigkeit fest. Zuvor sollte eine intensive Pflegeberatung in Anspruch genommen werden, um sich darauf vorzubereiten. Die Angehörigen können sich von den Experten auch beraten lassen, ohne, dass der Betroffene dabei ist.

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