Miteinander wirken für soziale Unterstützung in Rendsburg
Für mehr Austausch, Verständnis und Unterstützung in der Region, bringt das Netzwerk „Rendsburger Beratenden Runde“ Fachkräfte aus Psychiatrie, Sucht, Pflege und Sozialberatung zusammen.
Das Netzwerk entstand im Jahr 2012, als es aus einem Suchtsymposium des Kreises Rendsburg-Eckernförde hervorging. Wo anfangs Themen wie Sucht und Psychiatrie im Mittelpunkt standen, ist daraus heute ein vielseitiges Forum geworden, das Fachkräfte aus Pflege, sozialer Arbeit, Rehabilitation und Beratung verbindet. Der Organisator des Netzwerkes Matthias Matthiesen erklärt, dass das Netzwerk in keinem Gesetz oder Projekt verankert ist und alle Interessierten herzlich willkommen sind. Das Ziel sei dabei, eine themenübergreifende Vernetzung im Sozialraum Rendsburg und Umgebung zu gewährleisten.
Vielfalt, die verbindet
Was das Netzwerk besonders macht, ist seine große inhaltliche und berufliche Bandbreite. Neben den Teilnehmenden aus Psychiatrie- und Suchthilfe sind Vertreter*innen aus Arbeitsämtern und Betreuungsdiensten dabei. Auch compass-Pflegeberaterin Anja Sebecker, die im Rahmen der Netzwerkarbeit bei compass in der Rendsburger Beratenden Runde aktiv ist, schätzt diesen Rahmen: „Hier kommen nicht nur Pflegedienste zusammen, sondern auch andere wichtige Bereiche, die in der Beratung von Vorteil sind. So lernt man die Ansprechpartner*innen kennen, auf die es in der Praxis ankommt.”
Seit 2017 bringt sich Anja Sebecker regelmäßig als Teil des Netzwerkes ein. Ihr Anliegen ist es, die Arbeit von compass sichtbar zu machen und als Schnittstelle zwischen compass und dem Netzwerk zu fungieren. „Ich möchte, dass die Netzwerkpartner*innen Wissen, wen sie vermitteln können und natürlich kenne auch ich dadurch die richtigen Ansprechpartner*innen in meiner Region”, erzählt die Pflegeberaterin. Eine gute Vernetzung ist für compass untrennbar mit der bestmöglichen Beratungsqualität verbunden, weshalb sich die Pflegeberater*innen wie Anja Sebecker aktiv in den regionalen Netzwerken einbringen. Die Zusammenarbeit zwischen compass und der Rendsburger Beratenden Runde basiert auf gutem Austausch und der Zuverlässigkeit der Beteiligten.
Die Stärke des Netzwerkes liegt in der praktischen Unterstützung für die Region. Durch die Vielfalt der Teilnehmer*innen sind die Wege kurz und die Angebote breit gefächert. Von der frühen Familienhilfe über berufliche Orientierung bis zur Pflege im Alter ist hier alles dabei.
Austausch auf Augenhöhe
Viermal im Jahr trifft sich die Gruppe in wechselnden Räumlichkeiten. Während Matthias Matthiesen die Termine organisiert, entstehen die Themen gemeinsam im Rahmen der Netzwerktreffen, bei denen jeder seine Vorschläge einbringen kann. Ein typischer Ablauf eines solchen Treffens ist, das ein bis drei Teilnehmer*innen sich oder ein aktuelles Projekt vorstellen und danach ein offener Dialog stattfindet. „So lernen wir die Menschen hinter den Einrichtungen kennen, was Vertrauen schafft”, beschreibt compass-Pflegeberaterin Anja Sebecker den besonderen Wert dieser Treffen.
Blick in die Zukunft
Mit 30 bis 50 Teilnehmer*innen pro Treffen bleibt das Netzwerk lebendig und offen für neue Partner*innen. Der Wunsch für die Zukunft ist klar: Weiterhin ein Raum für Begegnung, fachlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung zu sein und immer mit dem Ziel, die Versorgung und Beratung der Menschen in der Region Rendsburg zu stärken.
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