Stark vernetzt für seelische Gesundheit im Alter
Wie kann die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Demenz im Alter verbessert werden? Ein regionales Netzwerk zeigt, wie durch Austausch, Sichtbarkeit und gemeinsamen Aktionen nachhaltige Impulse gesetzt werden können.
Das Netzwerk Altenhilfe und seelische Gesundheit Memmingen/Unterallgäu nimmt den demografischen Wandel ernst und hat zusammen mit dem Arbeitskreis „Versorgung psychisch kranker Menschen im Alter“, dem Teilhabe-Netzwerk Memmingen-Unterallgäu und dem Bezirk Schwaben das Netzwerk gegründet. Das Netzwerk zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es aktuelle Themen aus der Region aufgreift und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen Versorgungsdefizite sowie die Perspektiven ambulanter Einrichtungen, die Ursachen wie fehlende Pflegeplätze benennen und einordnen. Auch compass-Pflegeberaterin Marion Bardi engagiert sich im Rahmen der Netzwerkarbeit bei compass im Netzwerk und nimmt regelmäßig am Austausch teil.
Die Themen seelische Gesundheit und Demenz sind aus Sicht der Pflegeberaterin zentral.
Diese Themen betreffen uns in jeder Beratung, und im Netzwerk treffen Menschen zusammen, die sich mit genau diesen Fragen beschäftigen.
Marion Bardi, Pflegeberaterin vor Ort
Netzwerkarbeit als persönliche Bereicherung
Eine gute Vernetzung ist für compass untrennbar mit der bestmöglichen Beratungsqualität verbunden, weshalb die Pflegeberater*innen bei compass in verschiedenen Netzwerken ihrer Region aktiv sind. Für Marion Bardi hat die Netzwerkarbeit auch eine persönliche Bedeutung. Besonders wichtig sind die langfristigen Kontakte, die über die Jahre hinweg entstehen. Bei Veranstaltungen ergeben sich zudem wertvolle Gespräche: „Diese Randgespräche sind für mich am bedeutsamsten. Dort entstehen neue Ideen, Austauschtermine und Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung“, schwärmt die Pflegeberaterin. Sie ist seit 2009 im Netzwerk aktiv und stellt compass den Netzwerkpartner*innen vor, bringt ihre fachliche Perspektive ein und protokolliert die Sitzungen.
Sichtbarkeit und Aufklärung
Ein wesentliches Ziel des Netzwerks ist es, mehr Sichtbarkeit für diese Themen zu schaffen. Dazu werden regelmäßige Aktionen organisiert, um die Bürger*innen in der Region zu informieren und aufzuklären. Ein Beispiel ist eine Filmveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde: „Bei der Vorführung von Honig im Kopf gab es ein überwältigendes Interesse und im Anschluss gab es die Möglichkeit, Fragen öffentlich zu besprechen“, erzählt Marion Bardi. Solche Formate ermöglichen es, auch Menschen zu erreichen, die sonst schwerer zugänglich wären.
Austausch auf Augenhöhe
Die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks ist geprägt von Offenheit und Dynamik. Die Zusammensetzung der Mitglieder variiert, weshalb die Knüpfung von neuen Kontakten möglich ist. Die Pflegeberaterin beschreibt den Austausch als besonders wertvoll: „Es ist ein lebhafter Austausch zu aktuellen Themen, und ich genieße es, dass alle zu Wort kommen können“, erzählt Marion Bardi.
Ihr Kontakt
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0221 – 93332 139
anfrage.personal(at)compass-pflegeberatung.de0221 – 93332 111
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