Unter sich: Fachspezifischer Austausch beim Pflegeberater*innentreff
Sich mit anderen Pflegeberater*innen der Region auszutauschen, bringt eine andere Perspektive auf die eigene Arbeit mit sich. Wie dieser Austausch aussehen kann, darum geht es in diesem Artikel.
Als besonders fruchtbaren Austausch empfindet compass-Pflegeberater René Huveneers den Pflegeberater*innentreff in Lüdenscheid: „Ich kann sehr viel aus diesem Netzwerk mitnehmen. Es ist ein wirklich konstruktiver und positiver Austausch über die Versorgungssituation vor Ort, aber auch über die Arbeit in der Pflegeberatung.“ Über einen anderen Netzwerkkontakt wurde René Huveneers Anfang 2025 gefragt, ob er nicht in dem neu gegründeten Netzwerk teilnehmen möchte, einem Austauschformat nur für Pflegeberatende in der Region. Mindestens jeden zweiten Monat treffen sich hierzu die Pflegeberater*innen aus der Region – von der Pflegeberatung der Stadt Lüdenscheid, von ambulanten Pflegediensten, von compass oder aus freiberuflicher Tätigkeit. „Die Treffen vergehen immer sehr schnell, da sich hier alle rege an den Diskussionen beteiligen. So etwas erlebe ich in anderen Netzwerken nicht so sehr“, erzählt René Huveneers. Jede*r erzähle in den Treffen von den eigenen Erfahrungen aus den Beratungen und so könne man immer etwas auch für die eigenen Beratungen mitnehmen, ergänzt er.
Fachlicher Austausch ergänzt die Besprechung von kniffligen Fällen
In diesem Rahmen fällt es dem Pflegeberater leicht, auch schwierige oder herausfordernde Themen anzusprechen, als in anderen Konstellationen. Da sich hier ausschließlich Personen aus dem gleichen Berufsfeld treffen und nicht, wie beispielsweise in anderen Netzwerken, auch Angehörige oder Pflegebedürftige beteiligt sind, könne man knifflige Fälle, besondere Krankheitsbilder oder Familienkonstellationen ansprechen und gemeinsam durchsprechen, wie er berichtet. Hier profitiere er von den Erfahrungsberichten anderer Beratungen, denn einige der anderen Teilnehmer*innen sind bereits 15 Jahre im Beruf, andere haben gerade erst begonnen, sodass hier ein vielfältiger Blick auf einzelne Situationen möglich ist. Auch findet ein Austausch über den Umgang mit Sorgen der Klient*innen statt, aus dem René Huveneers stets etwas ziehen kann.
compass als Pflegeberatung für privat Pflegeversicherte
Als einziger Pflegeberater in der Runde, der für die privat pflegeversicherten Personen zuständig ist, hat er teilweise unterschiedliches Wissen als die anderen Pflegeberater*innen. „Ich kann mich selbst sehr gut beteiligen, weil ich erklären kann, wie es bei den privat Versicherten läuft. Beispielsweise beim Thema Beihilfe: Hier werde ich immer wieder gefragt, wie das mit der Erstattung oder Abrechnung läuft. Und so wissen die Pflegeberater*innen auch, dass wenn privat Pflegeversicherte sich bei ihnen melden, sie den Kontakt an mich weiterleiten können“, fügt er hinzu. Von Beginn an wurde er wertschätzend in dem Netzwerk aufgenommen und ist sehr froh, dass er dabei ist: „Die Klient*innen profitieren auch von meiner Teilnahme im Netzwerk, denn durch den Erfahrungsaustausch kann ich neue Impulse in meine Beratungen mit einfließen lassen und habe vielleicht ein besseres Verständnis für knifflige Situationen und wie ich in Zukunft damit umgehe“, freut sich René Huveneers.
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